Zielformulierung

Ärger vermeiden durch sorgfältige Vorbereitung!

In erster Linie hängt der Projekterfolg von einer guten Vorbereitung ab. Fehler, die in Vorbereitung und Planung gemacht werden, können später oft nur schwer korrigiert werden.

In der Vorbereitungsphase geht es darum Wege aufzuzeigen, wie aus einer Idee, einer vagen Vorstellung, einem breiten Themenspektrum ein konkretes Vorhaben entstehen kann. Am Beginn steht die Durchführbarkeitsanalyse. Hier wir festgestellt, ob die für das Vorhaben notwendigen Ressourcen (Zeit, Personen, Geld, Räumlichkeiten) zur Verfügung stehen. 
 
Nächstes Ziel ist es, einen so genannten  Projektauftrag zu formulieren: Alle Beteiligten sollen wissen, was sie leisten können und sollen, was sie erreichen wollen und welches Ergebnis am Ende des Projektes vorliegen soll. Sind die Antworten auf die "magischen 7 W´s"– Warum, Was, Wer, Wie, Wo, Wann und Wie lange – gefunden, kann nicht mehr viel schiefgehen. 
 
Von großer Bedeutung ist es, dass das gesamte  Projektteam an der Zieldefinition mitarbeitet: Nur die gemeinsame Einigung über die zentralen Projektziele schafft die Basis für ein erfolgreiches Projekt.

SMARTe Ziele

Nach der Einigung auf die zunächst noch schlagwortartige Formulierung des Projektziels werden nun detaillierte Arbeitsziele definiert. Wer Ziele S.M.A.R.T. formuliert, hat die erste Hürde genommen, um sie zu erreichen! 

SSpezifischZiele müssen konkret formuliert sein.
MMessbarEs muss erkennbar sein, dass die Ziele erreicht wurden.
AAttraktivEs muss sich lohnen, sich für die Ziele zu engagieren.
RRealistischEs muss im Bereich des Möglichen sein, die Ziele zu erreichen.
TTerminisiertEs muss klar sein, wann die Ziele erreicht sind.


Am Ende der Vorbereitungsphase und damit als Bindeglied zur Planungsphase wird ein Konzept ausgearbeitet, welches die wichtigsten Informationen zum Projekt enthält und so zu einem Schlüsseldokument im Projektmanagement wird. Die Fragen nach dem WAS, WER und WARUM werden hier bereits detailliert beantwortet.

Die Vorbereitung von Schulprojekten

Für die Auswahl des Projektthemas und der –methoden sind auch in der Bildungsarbeit die Interessen aller Beteiligten entscheidend und bilden die Voraussetzung für das Gelingen eines Projektes! Eine einseitig verordnete Bildung ist keine ideale Voraussetzung für Lernprozesse. Wenn die Auszubildenden die Möglichkeit haben sich aktiv zu beteiligen und selbst mit zu gestalten, steigt die Motivation und die Bereitschaft für den Prozess Verantwortung zu übernehmen. 
 
Wird keine Vereinbarung in Form eines Projektauftrags abgeschlossen, hat sich besonders bei Schulprojekten die Erstellung und Unterzeichnung eines Vertrages zwischen allen am Projekt Beteiligten bereits häufig bewährt. Er schafft Klarheit und Verbindlichkeit und hilft die Motivation aufrecht zu erhalten.

 

Quelle: 

Christoph Berger, Karin Schubert
Projektmanagement: Mit System zum Erfolg
Ein Handbuch mit CD-Rom
MANZ
Fachliteratur
Wien 2002

 

Die nächsten Einreichfristen:

  • schulische Projekte
    einreichen bis 31. Oktober 2020

  • außerschulische Projekte
    derzeit keine Einreichung möglich
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