Projektteam

Das Projektteam setzt sich aus allen Personen zusammen, die eine gemeinsame Idee umsetzen möchten. Jedem Mitglied dieses Teams kommen genau definierte Aufgaben zu. Wichtig ist es, von Beginn an zu klären, wer die Projektleitung übernimmt. 

Die Beantwortung nach der Frage WER arbeitet in diesem Projekt mit, steht zwischen der Definition des Projektziels und der Projektplanung. Viele verschiedene Fähigkeiten werden gebraucht, um Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Bei der endgültigen Zieldefinition sollte das Projektteam aber komplett sein, denn je eher verbindliche Vereinbarungen getroffen werden können, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.   
 
Ein Projekt hat dann gute Chancen auf einen positiven Verlauf, wenn sich alle Mitglieder des Projektteams in gleicher Weise verantwortlich fühlen. Genaue Spielregeln für die Dauer dieses Projektes sollten gemeinsam erarbeitet und definiert werden - welches Verhalten ist erwünscht, welches unerwünscht. Um die Verantwortung jedes Einzelnen bewusst zu machen, kann ein Projektvertrag  "unterzeichnet" werden.

Ohne Leitung geht es nicht!

Jedes Projekt leidet ohne Leitung – nicht selten versandet das Projekt, wenn Leitungsaufgaben nicht wahrgenommen werden. Leitungsfunktionen können auch auf mehrere Personen aufgeteilt werden, Verantwortlichkeiten müssen aber klar geregelt werden: 

  • Wer ist verantwortlich für die Information und Kommunikation innerhalb des Projekts? Wie oft finden Projektsitzungen statt? Wer führt den Projektordner, in dem alles über das Projekt abgelegt wird? Wie erfolgt die Informationsweitergabe?
  • Wer behält den Projektfortschritt im Auge? Wo sind die Meilensteine und was passiert, wenn sie nicht eingehalten werden können?
  • Wer trägt die Verantwortung nach außen, wer darf Interviews geben und wer ist für die Verwaltung des Budgets verantwortlich?

Konflikte ernst nehmen

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass kein Projekt ohne Konflikte auskommt. Ihr Auftreten ist der Normalfall, werden sie jedoch nicht (rechtzeitig) berücksichtigt, können sie das Projekt ernsthaft gefährden. Insbesondere die Projektleitung muss die Widerstände erkennen und ihnen offen begegnen, dahinter liegende Befürchtungen, Sorgen oder Ängste einzelner AkteurInnen müssen ergründet werden. Ein gutes Kommunikationsklima ist die Basis für gelingende Zusammenarbeit. Nicht jede Gruppe von Menschen, die sich eine gemeinsame Aufgabe stellt, ist automatisch ein gut funktionierendes Team – und das ist noch kein Grund zur Sorge.

Phasen der Teambildung beachten

Gruppendynamisch betrachtet muss jede Arbeitsgruppe 3 Phasen durchlaufen, um dann in der 4. Phase produktiv zu werden: In Phase eins formiert sich die Gruppe, in Phase zwei wird um die richtige Vorgehensweise sowie um Rollen gekämpft und in Phase drei werden Regeln vereinbart. In der vierten Phase wird dann bei gutem Arbeitsklima an der Sache gearbeitet. Beim Arbeiten mit Gruppen und Teams ist ein fundiertes Wissen über Grundsätze der Teamentwicklung von großem Vorteil. 
 

Der bereits erwähnte Projektvertrag ist auch eine gute Möglichkeit, bestimmte Konflike von vorn herein zu vermeiden. In regelmäßig stattfindenden Reflexionsphasen kann auch das Wohlfühl-Klima im Team z.B. mittels Stimmungsbarometer oder Fragebogen abgefragt und wenn notwendig thematisiert werden.

 

Quelle:

JUNE: Jugend Umwelt Netzwerk
Projektmanagement
Leitfaden zur Umsetzung nachhaltiger Projekte im Umwelt- und Gesundheitsbereich für junge Erwachsene.
JUNE, 2007

Susanne Endler
Projektmanagement in der Schule
Projekte erfolgreich planen und gestalten in der 1 - 13. Klasse
aol-verlag, 2006

Die nächsten Einreichfristen:

  • schulische Projekte
    einreichen bis 30. November 2020

  • außerschulische Projekte
    derzeit keine Einreichung möglich
1. Registrieren
Sollten Sie sich noch nicht registriert haben, dann registrieren Sie sich bitte - Sie erhalten umgehend Ihre Logindaten per E-Mail zugesendet.

Projektart
schulisch


2. Login
Benutzername
Passwort

Projektart
schulisch