Bewertungskriterien

Vom Bildungsförderungsfonds werden Schulprojekte gefördert, die den Kriterien des Fonds entsprechen.

Allgemeine Kriterien

  1. Die Einreichung ist nur für ÖKOLOG- oder Umweltzeichen-Schulen möglich.
  2. Das eingereichte Projekt stimmt mit den Zielen des Bildungsförderungsfonds überein. Es wird nur die Umsetzung von Projekten unterstützt (keine Basisförderung, keine Anlagegüter, keine Fortbildung für LehrerInnen und Eltern).
  3. Das Projekt ist zum Zeitpunkt der Einreichfrist noch nicht abgeschlossen.
  4. Das Projektkonzept ist vollständig, schlüssig und realistisch. Ziele und Projektschritte sind klar beschrieben. Alle erforderlichen behördlichen Bewilligungen liegen vor. Allfällige ProjektpartnerInnen müssen genannt werden.
  5. Es gibt eine nachvollziehbare und realistische Budgetierung der Einnahmen und Ausgaben. Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Ausgaben sind gegeben. Die Relation zwischen Projektziel und Kosten muss in einem sinnvollen und ausgewogenen Verhältnis stehen.
    Ein allfälliges Vorprojekt des Förderungswerbers muss abgeschlossen, das heißt ordnungsgemäß abgerechnet und dokumentiert sein, bevor neuerlich um einen Kostenzuschuss angesucht werden kann.
  6. Zielorientierung: Es sollen begründete ökologische Ziele angestrebt werden.
  7. Kostenzuschuss: Pro Projekt stehen bis zu 1.000,- Euro für Schulen, die einem bundesweiten Netzwerk zur Umweltbildung (ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Schulen) angehören, zur Verfügung.
  8. Projekte, bei denen Eigenmittel einfließen (mind. 30 % des Projektbudgets), werden bevorzugt.
  9. Reflexion und Qualitätssicherung: Erfahrungsgewinn und vollbrachte Leistungen müssen dokumentiert und selbstkritisch reflektiert werden. Reflexion und Qualitätssicherung müssen als Bestandteil des Projekts erkennbar sein und in die Dokumentation einfließen.
  10. Öffentlichkeitsarbeit und Verbreitung der Erfahrungen: Ergebnisse und Erfahrungen sollen anderen am Projekt Interessierten und davon Betroffenen zugänglich gemacht werden.

Inhaltliche Kriterien

  1. Pädagogischer Sinn: Umweltbewusstsein sowie die Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (wie z.B. Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Eigenverantwortung, Planungskompetenz, die Fähigkeit Probleme zu definieren und neue Lösungsansätze zu verfolgen) sollen durch handlungsorientiertes Lernen im Projektunterricht gefördert und mit der Bildung von schulinternen Projektteams verbunden werden.
  2. Methodik: Die Grundsatzerlässe zur Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung und zum Projektunterricht werden als Grundlage für die Projektinhalte herangezogen.
  3. Partizipation: SchülerInnen werden in die Planung, in die Entscheidungen und in die Umsetzung des Projektes eingebunden.
  4. Öffnung der Schule: Die Zusammenarbeit mit anderen Klassen, Schulen, mit der Gemeinde, der Wirtschaft und mit sonstigen außerschulischen Partnern soll gesucht werden.
  5. Nachhaltigkeit: Die Projekte sollen eine Entwicklungsperspektive aufweisen. Maßnahmen, welche die Nachhaltigkeit bewirken und garantieren sollen, sind beschrieben.
  6. Die Projektinhalte müssen sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientieren.

Die nächste Einreichfrist:

  • 1. Oktober 2019
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