Pausenbuddys – wir bewegen was!

Welche Ideen stecken hinter dem Projekt? 

Vor allem Kinder im Vorschul- und Volksschulalter besitzen einen starken Bewegungsdrang. Daher sollte die Volksschule ausreichend Bewegungsraum bieten, weswegen auch zahlreiche PädagogInnen dafür plädieren, dass Bewegung und Spiel als wesentlicher Bestandteil in den Schullalltag integriert werden sollte. 


Zielsetzungen 

Das Projekt sollte die Kinder dazu anregen, sich in der Pause zu bewegen, ihre Kräfte zu messen und ihre Geschicklichkeit auf die Probe zu stellen. Sie sollten lernen, Verantwortung zu tragen, indem sie die Spielgeräte verwalteten und kaputte Gegenstände meldeten. Durch den richtigen Umgang mit Konflikten, sollten ihre Handlungskompetenzen erweitert werden. Die Unterrichtstätigkeit der Projektleiterin an der Pädagogischen Hochschule ermöglichte auch die Einbindung von Studierenden. 


Projektablauf 

Nach der Vorstellung des Projektes im September 2009 wurden die SchülerInnen der 4b zu Pausen-Buddys ausgebildet. Es wurden Regeln erarbeitet und der Umgang mit den Spielgeräten sowie die richtigen Hilfestellungen geübt. Danach erfolgte ein erster Einsatz der Pausenstationen. Um die Position der Buddies gegenüber ihren MitschüleInnen zu stärken, erhielten sie die Möglichkeit, die Regeln für die Benützung der Spielstationen in allen Klassen vorzustellen. Zwecks Abwechslung wurden die Geräte immer wieder ausgetauscht. Um die Buddys zu entlasten und auch frischen Wind in das Projekt zu bringen, erhielten die ViertklässlerInnen die Möglichkeit, ErstklässlerInnen zu Hilfsbuddys auszubilden. Als besonders spannend gestaltete sich die Einbindung von Studierenden. Sie erprobten mit viel Spaß die Geräte, lernten, wie viel Organisation, Regeln, Konflikt- und Zeitmanagement für die Pausengestaltung notwendig sind und erstellten passende Stundenbilder. Bei einem "Buddy -Vernetzungstreffen" an der Pädagogischen Hochschule wurde das Projekt präsentiert.

 
Ergebnis/Ausblick 

Die Pausenbuddys nahmen ihre Rolle als FreundInnen, BegleiterInnen und "Kumpel" verantwortungsvoll wahr. Die Studierenden, die in das Projekt eingebunden waren, hatten Gelegenheit sich Anregungen für ihre Unterrichtspraxis zu holen. Außerdem führte das Projekt zu einer vorbildlichen Zusammenarbeit mit dem Elternverein und erfuhr Wertschätzung und öffentliche Anerkennung durch die Vernetzung mit der Pädagogischen Hochschule. Last but not least führte es auch zu einem positiven Lernprozess im LehrerInnenkollegium.


Begründung der Kommission 

Die Pausenbuddys erwarben nicht nur soziale Kompetenzen. In Teamsitzungen hatten sie die Möglichkeit, auftretende Probleme zu besprechen und lernten sogar Erste Hilfe. Die nachhaltige Wirkung wird durch die Vernetzung mit der Pädagogischen Hochschule verstärkt. 


Kontakt

Martina Schwerma
Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Tirol
Klostergasse 7
6062 Innsbruck
Österreich
Homepage

Die nächste Einreichfrist:

  • Derzeit sind keine Einreichungen möglich. Informationen über zukünftige Einreichtermine werden hier bekannt gegeben sobald sie feststehen.